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Suchbegriff: Branchentrends und Analysen

Migros schließt nach 78 Jahren alle 15 verbleibenden Ex Libris-Buchhandlungen endgültig und beendet damit eine Schweizer Kulturinstitution, die einst ein Zentrum der Jugendkultur war. Die einst 120 Filialen umfassende Kette macht heute nur noch 5 % des Umsatzes aus und ist nicht mehr rentabel. Der Ex Libris-Onlineshop wird im Rahmen der Umstellung in Digitec Galaxus integriert.
Finanz und Wirtschaft hebt fünf Schweizer SPI-Aktien hervor, die in der vergangenen Woche deutlich zugelegt haben, darunter Gurit (plus 25,8 % nach ZKB-Upgrade), ABB (plus 11,6 % aufgrund starker Ergebnisse und Rückkauf), Swatch Group (plus 10,2 % trotz Gewinnrückgang), Siegfried (plus 9,1 % nach Übernahmen in den USA/Australien) und Sunrise (plus 8,9 % aufgrund von Preisänderungen bei Swisscom und hoher Dividendenrendite).
Bosch meldete für 2025 einen Gewinnrückgang von fast 50 % und einen Rückgang des Betriebsergebnisses auf 1,7 Milliarden Euro. Das Unternehmen kündigte Pläne an, bis 2030 über 20.000 Stellen in seinem Automobilbereich abzubauen. CEO Stefan Hartung warnte vor möglichen weiteren Kürzungen und erklärte, er könne „keinen Frieden versprechen”. Der Gewinnrückgang ist auf Restrukturierungskosten, sinkende Umsätze, ungünstige Währungseffekte, schwache Ergebnisse auf den asiatischen Märkten und geopolitische Herausforderungen wie US-Zölle zurückzuführen. Das Unternehmen steht unter erheblichem Druck durch den globalen Wettbewerb, hohe Produktionskosten in Deutschland und die langsame Einführung der Elektromobilität in Europa.
Der Artikel befasst sich mit der Sorge, dass die Pharmariesen Roche und Novartis für die Schweiz „zu groß geworden sind, um zu scheitern”, insbesondere nachdem ihre CEOs an einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump teilgenommen haben. Der Kommentar deutet an, dass diese Allianz die Souveränität der Schweiz bedroht und dass das Land möglicherweise zu klein ist, um sich dem Einfluss dieser globalen Pharmaunternehmen zu widersetzen, was Auswirkungen auf die Preispolitik für Medikamente und die nationale Autonomie haben könnte.
Das österreichische Kupferverarbeitungsunternehmen Asta Energy Solutions hat den ersten Börsengang des Jahres 2026 an der Frankfurter Börse erfolgreich abgeschlossen. Die Aktien eröffneten mit 43 Euro deutlich über dem Ausgabepreis von 29,50 Euro. Das auf Kupferkomponenten für die Energieinfrastruktur spezialisierte Unternehmen erreichte eine Marktkapitalisierung von 420 Millionen Euro und zog Investitionen von Siemens Energy an. Der Börsengang spiegelt das wachsende Interesse der Anleger an Unternehmen wider, die die Energiewende unterstützen, wobei die Kupfernachfrage durch Transformatoren, Rechenzentren und KI-Infrastruktur angetrieben wird. Analysten erwarten für 2026 mehr Börsengänge als im zurückhaltenden Markt von 2025, insbesondere in der Verteidigungsindustrie und in zukunftsorientierten Branchen.
Adidas meldete für 2025 einen Rekordumsatz von 24,8 Milliarden Euro und kündigte ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 1 Milliarde Euro an, trotz der Herausforderungen durch die US-Zollpolitik und Währungseffekte. Das Unternehmen erzielte ein zweistelliges Wachstum und verbesserte seine operativen Ergebnisse deutlich, was zu einem Kursanstieg von 4 % und einer positiven Reaktion des Marktes führte. Trotz eines längerfristigen Abwärtstrends der Aktie zeigte sich CEO Björn Gulden zuversichtlich hinsichtlich des künftigen Wachstums und der Gewinnung von Marktanteilen.
Telefónica Tech wurde vom Forschungsunternehmen Omdia in seinem Marktbericht „Market Radar 2025-26” als führender Anbieter von privaten 5G-Netzwerken ausgezeichnet. Das Unternehmen wird für sein solides Portfolio, seinen industriellen Fokus, seine herstellerunabhängigen Lösungen und sein umfassendes Angebot einschließlich IoT, KI, Cybersicherheit und Cloud-Integration gelobt. Die Auszeichnung unterstreicht die Kompetenz von Telefónica Tech bei der Bereitstellung sicherer, anpassbarer Konnektivitätslösungen für die digitale Transformation in der Industrie.
Aldi schließt im Rahmen einer Optimierungsstrategie für sein Filialnetz mehrere Geschäfte an erstklassigen Standorten in der Schweiz, darunter die Sihlstrasse in Zürich in der Nähe der Bahnhofstrasse, Wallisellen, Bern und Baden. Als Gründe für die Schließungen nennt der deutsche Discounter den zunehmenden Wettbewerbsdruck durch neue Marktteilnehmer wie den niederländischen Einzelhändler Action und die Notwendigkeit von Kosteneffizienz, wobei das Ziel von 260 Filialen in der Schweiz unverändert bleibt.
Die Bank of Thailand führt neue Vorschriften für den Online-Goldhandel ein, darunter ein tägliches Transaktionslimit von 50 Millionen Baht, um Bedenken hinsichtlich Währungsschwankungen und Geldwäsche auszuräumen. Die Maßnahmen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Goldpreise auf Rekordhöhen gestiegen sind und der Goldhandel als Anlagealternative in Thailand immer beliebter wird. Die Vorschriften zielen darauf ab, die Transparenz zu verbessern und gleichzeitig den Verkauf bestehender großer Bestände ohne Einschränkungen zu ermöglichen.
Taiwans Wirtschaft erzielte 2025 mit einem jährlichen Wachstum von 8,63 % das schnellste BIP-Wachstum seit 15 Jahren und übertraf damit aufgrund der starken Nachfrage nach Chips für künstliche Intelligenz und verwandten Technologien die Erwartungen deutlich. Die Ergebnisse des vierten Quartals übertrafen die Prognosen bei weitem und zeigten die Stärke der technologieorientierten Wirtschaft Taiwans und der Halbleiterindustrie bei der Deckung der globalen Nachfrage nach KI.

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